Veranstaltungen 2015/16 Folgende Detailinformationen zu den einzelnen Punkten werden vermittelt: 1. Wissenschaftliche Erkenntnisse erfordern vor jeder Restauration präventive Behandlungsmaßnahmen. Die Ätiologie der Karies und Parodontitis ist weitestgehend erforscht und ermöglichen der Zahnarztpraxis in den meisten Altersklassen eine erfolgreiche Umsetzung dieser wissenschaftlicher Erkenntnisse. 2. Es werden unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Ermittlung des Karies- und Parodontitisrisikos vorgestellt. Prävention behandelt das Risiko zu erkranken und nicht die Erkrankung selbst. 3. Unterschiedliche Altersklassen unserer Patienten haben unterschiedliche Risikofaktoren. Diese werden erläutert. Präventive Strategien in Abhängigkeit von den wissenschaftlichen Grundlagen werden insbesondere in den Altersklassen 0 bis 6 Jahre  und in der Altersklasse der Senioren ( hier insbesondere der reduzierte Speichelfluß (welcher nicht nur bei Senioren vorkommt)) besprochen. 4. Es werden therapeutische Maßnahmen und Präparate vorgestellt, welche  im präventiven Behandlungsbereich in den unterschiedlichen Altersklassen zur Anwendung kommen können. 5. Das Gespräch ist die Voraussetzung zur präventionsorientierten Behandlung und Praxisführung.  Es ist ein  Ziel der Gespräches dem Patienten die Praxisphilosophie (gesunde Zähne ein Leben lang) zu vermitteln. Gleichzeitig sollte  er die fachliche Hintergrundinformation erhalten, die es ihm ermöglicht, die ihm angebotenen Präventionsleistungen als ein Beitrag zu seiner eigenen Zahn- und Mundgesundheit zu erkennen und Wert zu schätzen. 6. Das Recall ist nicht nur ein zentraler Bestandteil der Patientenbehandlung, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zum "Praxisprofil" und damit zum Erfolg einer Praxis. Hierbei ist auch die Frage zu stellen ob es möglich ist, Zahnputzverhalten und Ernährungsverhalten dauerhaft ohne Remotivation zu verändern. Anhand von Patientenfällen werden die Probleme veranschaulicht und Hinweise zum Entstehen des individuellen Eßverhaltens gegeben.  7. Der Patientenfluß durch die Praxis von Karies- und Parodontitispatienten wird erläutert. Hierbei wird anhand von Patientenfällen deutlich, daß der präventive Leistungsbereich Voraussetzung zur synoptischen Behandlung unserer Patienten darstellt. Prävention kann beim Patienten Wünsche wecken, welche erst die umfangreichen Behandlungen möglich machen. Gerade solche synoptischen Behandlungskonzepte sind oft auch entscheidende Faktoren zum dauerhaften Zahnerhalt. 8. Die zahnärztliche Mitarbeiterin repräsentiert die Gesundheitsangebote der Praxis, steht somit im Mittelpunkt des präventiven Leistungsspektrums. Dies kann sie nur mit der notwendigen Kompetenz und Ausstrahlung machen, wenn der Führungsstil der Praxis ihr die Möglichkeiten dazu einräumt. So fördert z.B: autoritärer Führungsstil nicht eigenverantwortliches Arbeiten. Welche Schlüsselposition zahnärztliche Mitarbeiter einnehmen zeigen auch Untersuchungen, daß in über 80% der Fälle in denen der Patient die Zahnarztpraxis wechselt, Unzufriedenheit mit  zahnärztlichen Mitarbeiter dafür verantwortlich waren. 9. Die Motivation aller Beteiligten ist ein Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung. Dem Praxisinhaber kommt hierbei eine alles entscheidende Funktion zu. Nur durch Vorbild in allen Bereichen (Zahnheilkunde, Qualität, TQM, präventive Denken und Handeln) läßt sich die Motivation aller beteiligten beeinflussen. 10. In dem immer enger werdenden "Gesundheitsmarkt" wird sich die Praxis auf Dauer etablieren, der es gelingt dem Patienten Zahn- und Mundgesundheit nicht nur zu vermitteln, sondern auch dauerhaft in der täglichen Praxis umzusetzen. Hierzu gehört nicht unbedingt die Spezialisierung sondern in entscheidendem Maße ein fachlich breit aufgestelltes Wissen, welches es der Praxis und den Praxisinhabern ermöglicht, eine objektive  individuelle Patientenberatung losgelöst von fachlichen Schwerpunkten oder Eigeninteressen umzusetzen. Die Ausbildung zur ProphylaxeAssistenz Unser BuchTipp